10 erste Momente in meinem Leben

Ob erste Berührungen mit dem Sport, erste Erfolge oder erste kleine Pannen: In meinem Leben haben mich einige Momente besonders geprägt und zu der Person gemacht, die ich heute bin. Einige waren aber auch einfach nur zum Schmunzeln.

Zum erstem Mal an einem Leichtathletik-Wettkampf habe ich im Alter von acht oder neun Jahren teilgenommen - in einem schlabbrigen Jogginganzug! Aber ich habe trotzdem gewonnen und sogar einen Ehrenpreis erhalten.

Die ersten Fans von mir als Athletin kamen natürlich aus meiner Familie. Vor allem mein Opa liebt Sport über alles und ist mein treuster Fan.

Meine erste Berührung mit dem Bobsport hatte ich 2013, als ich auf Empfehlung meines Trainer auf der Sommeranschubbahn in Winterberg die ersten Anschübe probiert habe - direkt vor den Augen des Bundestrainers. Natürlich hatte ich damals noch keine Technik, konnte aber durch meine Schnelligkeit überzeugen.

Zum ersten Mal einen Bob angeschoben habe ich auf der Eisbahn in Winterberg. Dabei ruhten gefühlt alle Blicke auf mir, weil ich es im Training ganz gut gemacht hatte, und alles recht hohe Erwartungen an mich hatten.

Mein erstes Rennen habe ich im Rahmen der Deutschen Meisterschaften 2014 gemeinsam mit Anna Köhler in Winterberg bestritten. Wir sind Fünfte geworden, es hat großen Spaß gemacht und ich wusste, dass ich die richtige Sportart gewählt habe.

Meine ersten beiden Bobs hießen „Flickenteppich“ und „Dschinni“ - letzterer wegen der blauen Farbe, die an den Dschinni aus Aladdin erinnert hat. „Flickenteppich“ war ein klassischer Anfängerbob, rustikal zusammengeflickt aus Teilen von alten Schlitten.

Mein erstes Weltcuprennen habe ich im Januar 2015 mit Anja Schneiderheinze in Königssee absolviert. Wir hatten einen starken Start und es ist uns ein überraschender dritter Platz gelungen.

Der erste Weltcupsieg gelang Anja Schneiderheinze und mir 2015, gleich eine Woche nach meinem ersten Weltcup. Es fühlte sich total irreal an, ich hatte doch gerade erst mit dieser Sportart angefangen…

Meinen ersten Gefrierbrand an den Händen habe ich mir im Januar 2016 zugezogen. An diesem Tag herrschten in Lake Placid Temperaturen von -25 Grad. Der Bob steht vor dem Rennen eine gute Stunde draußen und wird richtig kalt und die Handschuhe haben bei diesen Temperaturen keine Wirkung erzielt.

Das erste Mal nicht in den Bob gekommen wäre ich beinahe im Januar 2016. In Park City habe ich zwei, drei Schritte zu viel gemacht, der Bob war bereits deutlich schneller als ich und ich musste mich mit aller Kraft dort hineinziehen, um nicht hinten überzukippen.

Was gibt es Neues?

Ob im Trainingslager, bei Wettkämpfen, hinter den Kulissen oder auch außerhalb des Sports - hier gibt es alle Neuigkeiten aus meinem Leben.

Meine Partner